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    enowa Blog

    Unsere Experten sprechen über Trendthemen

    Avatar of Alexey Goldstein & Maximilian DotzelAlexey Goldstein & Maximilian Dotzel - 18. März 2021 (Lesezeit: -)

    12 Monate enowa AG

    Ein Jahr enowa: Das bedeutet ein neues Team kennenlernen, neue Projekte begleiten und viel Erfahrung sammeln. Maximilian Dotzel und Alexey Goldstein sind 2020 ins Team der enowa AG gekommen und haben in dieser Zeit schon vieles erlebt – auch unter besonderen Umständen. Im Interview tauschen sich die beiden über ihre ersten Tage bei der enowa und die Erfahrungen, die sie in dieser Zeit gemacht haben, aus.

    Wie seid ihr zur enowa gekommen?

    Alexey: Das war ein glücklicher Zufall: Ich war gerade in den letzten Zügen meines zweiten Abschlusses in Wirtschaftsmathematik und wurde von der enowa angeschrieben und zu einem Kennenlerngespräch im Rahmen der Study&Stay in Würzburg eingeladen. Für Studierende der (Wirtschafts-)Mathematik oder Informatik, die sich einen Karrierestart in der Region wünschen dürfte die enowa nicht unbekannt sein. Mein Schwerpunktthema statistische Datenanalyse aus dem Studium hat ideal zur enowa gepasst. Genau zu diesem Zeitpunkt ist das Thema künstliche Intelligenz im Unternehmen vorangetrieben worden. Nach einem Telefoninterview und dem Gespräch vor Ort bin ich als Datenanalyst gestartet.

    Maximilian: Ich bin als Consultant bei der enowa eingestiegen. Wie Alexey habe ich auch in Würzburg Wirtschaftsinformatik studiert und nebenbei gearbeitet. Nach dem Studium bin ich direkt in die Festanstellung gewechselt. Mir fehlten aber die Herausforderungen bei meiner Arbeit und ich fing an, mich nach einem Beratungsunternehmen in der Gegend umzuschauen. Die enowa hatte ich unbewusst schon im Kopf. Für den Anfang meines Berufslebens wollte ich mich ganzheitlich aufstellen und habe hier eine Chance gesehen. Parallel zu meiner Suche wurde ich auch seitens der enowa angefragt und habe mich dann entschieden, es einfach zu probieren – auch während der Corona-Zeit. Nach Gesprächen unter anderem mit dem Geschäftsführer habe ich vor Ort meine jetzige Teamleiterin und weitere Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben, und seitdem bin ich mit an Bord.

    Ihr seid zu unterschiedlichen Zeiten gekommen – im wahrsten Sinne: Alexey im März, Max im Juli. In diesen Monaten hat sich einiges geändert: Pandemie, Homeoffice, Social Distancing. Wie waren der Start und die ersten Tage?

    Alexey: Ich hatte das Glück am letzten Onboarding teilzunehmen, das noch vor Ort stattgefunden hat. Ich weiß also noch, wie es damals war. Im März bin ich mit den neuen Kolleginnen und Kollegen, der Personalabteilung und der Geschäftsleitung in einem zweitägigen Onboarding am Standort in Rottendorf gestartet. Die enowa haben wir dabei aus verschiedenen Perspektiven kennengelernt und einen guten Überblick über die Themen und Ansprechpartner bekommen. Die Kolleginnen und Kollegen lernte ich beim gemeinsamen Abendessen am ersten Tag noch besser kennen. Meinen Teamleiter habe ich auch gleich getroffen: Unser Data-Science-Team ist ein relativ junges Team, weshalb wir uns sofort gut verstanden haben. In den ersten Wochen habe ich schnell viel gelernt und mich in die KI-Frameworks eingearbeitet. Für mich war es ein großer Vorteil gerade in den ersten Wochen mit neuen Kollegen im Büro arbeiten zu können.

    Maximilian: Schon vor meinem Start hat mich meine Teamleiterin zur aktuellen Situation auf dem Laufenden gehalten. Der Start war dann natürlich etwas ungewohnt: Die Hardware kommt mit notwendigen Anleitungen per Post, das Onboarding findet digital statt. Gestartet sind wir in einer großen Runde mit den Führungskräften. Die Kolleginnen und Kollegen und die Bereiche stellten sich nach und nach vor. Dabei haben wir gleich neue Gesichter kennengelernt. Die zwei Tage waren mit viel Input gefüllt, und wir wurden super integriert. Ich habe mich gut aufgehoben und vorbereitet gefühlt. Meine neuen Kolleginnen und Kollegen sind auf mich zugekommen und haben Termine zum Austausch eingestellt, das heißt, ich lernte alle virtuell kennen und konnte so eine Verbindung aufbauen. Das Team war und ist immer hilfsbereit und offen, das macht den Start einfach.

    "Wir haben jetzt eine neue Normalität, die Menschlichkeit ist trotz digitaler Barriere erhalten geblieben." 

    Maximilian Dotzel

    Der Blick hinter die Kulissen: Erzählt uns etwas über euer Arbeitsumfeld und die Projekte, die ihr (aktuell remote) begleitet.

    Maximilian: Ich bin schnell in ein Kundenprojekt gekommen und kümmere mich um Release- und Abnahmetests. Das bedeutet, ich steuere und erstelle Konzepte für Tests am Ende der Entwicklung. Wir stellen sicher, dass das Produkt bei der Abnahme sauber funktioniert und produktiv läuft. Der Austausch findet auf vielen Ebenen statt, da sich die Abläufe nicht komplett trennen lassen. Jeder hat seinen Verantwortungsbereich, und es gibt viele Überschneidungen, das heißt, Informationen und Wissen werden gesammelt, kanalisiert und weitergegeben. Das Tagesgeschäft lebt viel von den Interaktionen in Abstimmungsrunden. Normalerweise setzt sich eine kleine Gruppe zusammen und kommt mit einem Ergebnis wieder raus – das machen wir jetzt alles remote. Wir versuchen, Synergien so zu schaffen, dass Meetings auf ein Minimum reduziert werden. Die Meetings sind zwar größer, wir können darin aber Themenfelder zusammenfassen und Abstimmungswege sparen. Das Persönliche bleibt in den Terminen nicht auf der Strecke, da ist es eine schöne Abwechslung, sich auch abseits auszutauschen. Wir haben jetzt eine neue Normalität, die Menschlichkeit ist trotz digitaler Barriere erhalten geblieben.

    Alexey: Das KI-Team ist in beiden Geschäftsbereichen unterwegs: Wir halten uns im übergreifenden Team auf dem Laufenden und führen die Ergebnisse aus unseren Projekten zusammen. Dabei betreuen wir für unsere Kunden Datenanalysen und entwickeln neue Produkte. Im Team haben wir einen Prototyp entwickelt: Intern ist bei der enowa die Idee entstanden, Versicherungstexte, die bei der Migration gesichtet werden, maschinell zu verarbeiten. Daraus hat sich ein komplettes Softwaretool ergeben, das wir weiterentwickeln und in einem aktuellen Projekt einsetzen. Im Prozess sind wir dabei in enger Abstimmung mit dem Kunden, tauschen Feedback aus und besprechen Ziele und Anpassungen – das klappt super, auch aus dem Homeoffice. Es gehört zu jedem IT-Prozess dazu, dass sich Anforderungen ändern und etwas nicht wie geplant funktioniert – dann finden wir Alternativlösungen.
    Aufgrund der Geschwindigkeit und Reichweite, mit der Natural Language Processing (NLP) alle Geschäftsbereiche durchdringt, gehen wir davon aus, dass unserem ersten Projekt im Bereich semantische Textanalyse viele weitere folgen. KI findet überall dort ihre Anwendung, wo es um repetitive, intelligente Entscheidungsfindungen geht. Das Versicherungsumfeld hat da einiges zu bieten.

    "Dem Einsatz von KI bietet das Versicherungsumfeld eine große Bandbreite an Anwendungen."

    Alexey Goldstein

     

    Euer Fazit, wenn ihr auf die letzten Monate zurückblickt?

    Maximilian: In Krisensituationen stellt man sich schon die Frage: Sollte ich lieber die Füße stillhalten oder mir doch etwas Neues suchen. Der Kontakt zu meiner Teamleiterin hat mir Sicherheit gegeben. Ich habe schnell gemerkt, dass auch digital alles läuft – beim Kunden sowie intern. Unternehmen stehen aktuell vor großen Aufgaben, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzunehmen und erfolgreich neue Kolleginnen und Kollegen zu integrieren – da sind wir als enowa vorne dabei. Natürlich vermisst man es, die Kolleginnen und Kollegen auch mal so zu treffen. Im Sommer ging das zumindest begrenzt. Ich schaue positiv nach vorne: Wir können die Vorteile aus der Krise und die positiven Effekte nutzen.

    Alexey: Der Einstieg hat super funktioniert: Wir haben viele engagierte Kolleginnen und Kollegen, die kleine digitale Events veranstalten und das Miteinander auffangen. Beispielsweise haben wir regelmäßig einen virtuellen Spieleabend. Auch wenn Data Science und Machine Learning Begriffe sind, die schon länger kursieren, bleiben die Bereiche sehr innovativ und wir haben mit den aktuellsten Forschungsthemen zu tun. Bei der enowa habe ich die Möglichkeit state-of-the-art Modelle nicht nur zu entwickeln, sondern – was für mich viel wichtiger ist – diese auch praktisch auf konkrete Use Cases umzusetzen.  

    Vielen Dank für den Einblick in euren Start bei der enowa!  

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